Blog_Vero_EB2

Was ist eigentlich... EMPLOYER BRANDING?

Vero Lammert, 18.09.18 10:11

Der Begriff Employer Branding beschäftigt sich mit der so genannten Arbeitgebermarke, also dem Ansehen des Unternehmens in seiner Arbeitgeberrolle. Das Branding orientiert sich dabei an Strategien aus dem Marketingbereich, bewirbt aber kein Produkt oder eine Dienstleistung, sondern die Werte und Merkmale, die das Unternehmen repräsentieren will. Diese werden wiederum eingesetzt, um ein attraktives Arbeitgeberimage in der Öffentlichkeit zu erschaffen und die Unterschiede zur Konkurrenz hervorzuheben.

Internes und externes Employer Branding

Generell kann man internes und externes Employer Branding unterscheiden: Extern geht es vor allem darum, eine interessante Arbeitgebermarke aufzubauen, um gezielt neue Mitarbeiter für sich zu begeistern. Das interne Employer Branding konzentriert sich auf den Aufbau einer attraktiven Unternehmenskultur und damit einer langfristigen Bindung der bestehenden Mitarbeiter. So sagen auch Kristin Backhaus und Surinder Tikoo, Wissenschaftler der State University of New York: "Die Arbeitgebermarke umfasst das Wertesystem eines Unternehmens und seine Art, zu agieren. Das Ziel von Employer Branding ist, derzeitige und potenzielle Angestellte anzuziehen, zu motivieren und zu halten."

Employer Branding © Rawpixel / Pexels.com 

Deshalb ist Employer Branding unerlässlich

Dabei hat sich die Notwendigkeit für Arbeitgeber, sich von der Konkurrenz abzuheben, erst im Laufe der vergangenen Jahre entwickelt. Denn in Zeiten des Fachkräftemangels ist der Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt stetig angestiegen. Im Gegensatz zu früher sucht heute immer seltener das Unternehmen den Bewerber aus. Vielmehr sucht ein Bewerber nach mehreren Zusagen das Unternehmen aus, das für ihn am attraktivsten ist.

Lesen Sie mehr in unserem Whitepaper "Digital Recruiting und Personalbeschaffung"

Chancen und Ziele

Ein weiterer Vorteil des Employer Branding besteht im Aufbau einer emotionalen Bindung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Unternehmen – mit dem Effekt, dass sie mehr Motivation haben und mehr Leistung bringen. Ein weiterer Effekt: Zufriedene und motivierte Mitarbeiter vermitteln ein positives Bild ihres Arbeitgebers nach außen und tragen so – bewusst oder unbewusst – zur positiven Positionierung der Arbeitgebermarke bei. Authentisch und glaubwürdig.

Employer Branding© Rawpixel / Pexels.com

Employer Branding hat also in erster Linie das Ziel, Mitarbeiter zu gewinnen, binden, motivieren und integrieren – mit Auswirkungen, die letztlich weit über den Personalbereich hinausgehen. So wird durch eine attraktive Arbeitgebermarke zum Beispiel auch das Konsumentenverhalten, die Kundenzufriedenheit und der Umsatz beeinflusst.

Vadira Newsletter

:Employer Branding
Diesen Artikel weiterempfehlen