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5 (ganz einfache) Gründe deine Webseite zu lieben

Stefan Hollaender, 15.11.18 10:00

1. Du bist der Boss

Hier hast Du das Sagen. Es ist Deine Website. Es gibt viele Möglichkeiten, aber auch viele Pflichten. Eigentlich sind die Fragen wie bei in einem Ladengeschäft auch: Ist alles ansprechend, aufgeräumt und übersichtlich, wenn Besucher kommen? Sind die Kunden zufrieden und glücklich, wenn sie da sind? Finden sie schnell und einfach, was sie suchen? 
Gibt es einen Ansprechpartner, der sofort für sie da ist? Und am wichtigsten: Haben die Kunden Lust, wiederzukommen? „Analog“ wie digital, eigentlich geht es ja um Kundenansprache, Kundenzufriedenheit und letztendlich die Kundenbindung. Und in Deiner eigenen digitalen Welt, auf Deiner Website hast Du unendliche Möglichkeiten. Keiner quatscht Dir `rein. Das ist keine neue Erkenntnis, aber es lohnt sich, diese Sichtweise nochmals zu verinnerlichen. Du bist der Boss: keine Ausreden, nur Möglichkeiten!
5 Gründe deine Website zu lieben

 © ugur-akdemir-unsplash

2. Wenn Du Dich liebst, dann liebt Dich Google.

SEO ist tot, es lebe SEO! Ja, was denn jetzt? Beides stimmt, denn es wird immer einfacher, gutes SEO oder eine gute suchmaschinenoptimierte Website zu betreiben. Es gibt natürlich nach wie vor technische Grundlagen, wie etwa die https-Verschlüsselung, um seine Ranking-Faktoren bei Google zu verbessern bzw. nicht zu verschlechtern. Und ebenso bleibt es wichtig, die bekannten Komponenten für eine verbesserte Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu berücksichtigen (zu diesem Thema auch interessant: Local SEO). Aber die wichtigste Botschaft heute ist eigentlich: Liebe Deine Webseite und Google wird das merken. Wenn deine Nutzerführung gut ist, werden Besucher viele Bereiche Deiner Website besuchen – und Google merkt sich das. Wenn Deine Inhalte gut sind und Nutzer lange bei Dir verweilen, dann registriert Google auch das. Und wenn andere Webseiten Deine Inhalte auch gut finden, dann werden sie Dich verlinken – und Google wird Dich dafür belohnen.

Ob Du Waren oder Dienstleistungen verkaufst, einen Blog betreibst oder als Berater tätig bist: Es ist eigentlich egal, was Du auf deiner Webseite anbietest. Wichtig ist: Löse die Probleme und beantworte die Fragen der Google-Nutzer bestmöglich auf deiner Seite. Dann werden sie zu Dir gelangen. Schaffe mit nutzwertigen, informativen Artikeln einen inhaltlichen Mehrwert über den reinen Verkauf hinaus. Informiere und stelle Dir selbst die Frage, welche Menschen auf Deine Seite lenken könnten. Und mach genau das besser als Deine Mitbewerber. Vergleiche die Nutzerführung und die Inhalte der Konkurrenz mit Deinem Angebot: Was machen sie anscheinend besser – und landen Sie deshalb in den Suchergebnissen vor Dir? Was bieten Deine Markteilnehmer über ihren Online-Shop hinaus an Inhalten, mit denen es ihnen gelingt, die Fragen der Nutzer bei Google zu beantworten? Und dann liebe deine Produkte, liebe deine Webseite und mach sie zum besten Problemlöser in deiner Nische. Es dauert ein wenig, bis Google Dich belohnt, aber letztlich wird es passieren. Dann wirst Du gefunden – und musst Dir Deine Kunden nicht mehr selbst suchen. Und es gibt nichts Besseres, als gefunden zu werden, oder?

3. Facebook ist nur eine Geliebte

Ich liebe Facebook… aber ich vergesse nicht, dass sie nur eine Geliebte ist. Sie ist nicht meine Partnerin, sie ist mir nicht treu und schon gar nicht wird sie immer bei mir bleiben. Sie straft mich auch ab, wenn ihr nicht gefällt, was ich mache. Und sie muss sich dafür auch nicht mal rechtfertigen. Sie hat ja noch zigtausend andere Verehrer und alle wollen mit ihr tanzen. Und zwar in ihrem eigenen Schloss und nicht unbedingt auf Deinem Gehöft. Dafür kannst Du bei ihr unzählig viele andere Liebhaber treffen und Dich mit Ihnen auch austauschen, aber eben auf ihrem Schloss und nicht bei Dir auf Deinem Hof. Wenn Du ihre Gäste mit zu Dir auf Deinen Hof nehmen möchtest, dann darfst Du sie dafür bezahlen. Das ist auch gar nicht so teuer. Wenn Du es geschickt anstellst und alle Regeln im Schloss strikt beachtest, dann ist das teilweise so günstig wie nirgendwo sonst. (Und wir wissen, wovon wir sprechen, wir sind da richtig gut drin).

Aber es bleibt dabei: Sie ist nur eine Geliebte. Sie gehört Dir nicht und Du hast kein Versprechen, dass sie bei Dir oder wohlgesonnen bleibt. Morgen schon kann sie Dich verlassen, obwohl Du ihr so viele Geschenke gemacht hast all die Jahre. Tolle Geschichten, super Angebote für ihre Schloss-Besucher und faszinierendes Entertainment mit Videos und Storys, von dir produziert und hoffentlich gewinnbringend an die Frau und den Mann gebracht. So kann es auch weitergehen, so soll es auch weitergehen, aber denke daran: Sie ist nur deine Geliebte, ebenso wie die übrigen, verführerischen Social-Media-Gespielinnen.

4. Hier wird das Geld verdient

Na, hoffentlich zumindest. Auf Deiner Webseite verkaufst Du Dienstleistungen, Waren, Geschichten und Online-Werbung. Natürlich gibt es auch andere Einnahmequellen oder Geschäftsmodelle jenseits der eigenen Website, aber in der Regel ist das Ziel der meisten Seiten: Hier soll Geld verdient werden. Und zwar mehr Geld, als Du vorher ausgeben musstest, um Besucher und damit potenzielle Kunden auf Deine Seite zu bekommen. Bevor Du also ein sagenhaftes Marketingvideo erschaffst beziehungsweise kostenintensiv produzieren lässt und obendrauf noch viel Budget für die Ausspielung bei der Geliebten (oder einer der anderen Mätressen) packst, heißt es wieder „Liebe deine Website“. Habe ich meine eigene Seite so optimal aufgestellt, dass jeder Besucher bestmöglich in Umsatz konvertiert? Habe ich Landingpages installiert, die den Startpunkt einer großartigen Nutzererfahrung darstellen? „Großartig“ im Sinne von „Da kann ein Besucher eigentlich gar nicht anders, als zu kaufen, seine E-Mail-Adresse dazulassen oder auf den nächsten Artikel zu klicken“. Ist das der Fall, dann marschiere los und mache Deine Seite und Deine Produkte berühmt. Dann wird es sich lohnen.

5. Auf immer und ewig Dein

Es ist deine Website. Sie gehört nur dir. Und Du bist dafür verantwortlich. Nutze die Content- und Direkt-Marketing-Kanäle genauso wie soziale Medien, um Besucher dorthin zu führen – und mache sie dann zu Fans Deiner Seite. Steigere Deinen direkten Traffic ohne vorherige Umwege konstant weiter und baue deine Reichweite kontinuierlich auf. Niemand kann Dir Deine eigene Seite wegnehmen. Und nur Du bestimmst, was dort passiert. Schaffe Mehrwerte, unterscheide Dich von Deinen Mitbewerbern und bediene Deine Nische bestmöglich als Problemlöser und mit den richtigen Antworten. Auch das ist sicher keine neue Erkenntnis, aber manchmal gerät es doch zu sehr in Vergessenheit und der Fokus verlagert sich. Dabei ist Deine Website die Basis. Wenn sie nicht stabil aufgebaut und einladend eingerichtet ist, dann wird sich auch kein oftmals teuer eingekaufter Besucher in deine Seite verlieben und wiederkehren.

:Online MarketingDigitale Sichtbarkeit
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